Lehren aus dem Fall der Mauer…?!
Es wird immer wieder vom Wunder des Mauerfalls gesprochen: Das ist es auch! Gott sei Dank! Bei aller Beteiligung vieler Menschen, besonders vieler – meist namenloser – Ostdeutscher, das dürfen wir nicht vergessen.
- Mit dem Fall der Mauer wurde das westliche System für ganz Deutschland gültig. Bei aller Freude der Befreiung von einer Diktatur – wir haben nun eine Vielfalt von Dingen, die uns heute diktieren: Geldgier, Machtstreben, Selbstverwirklichung… was an sich noch nicht problematisch ist, aber langfristig sich katastrophal auswirkt, wenn man es auf Kosten Anderer betreibt.
- Vorgenannte „Diktaturen“, wenn man sich nicht von ihnen befreit, werden sich verheerend auswirken auf unsere Gesellschaft, vor allem durch das extreme Wachstum von Ungerechtigkeit…
- Für diese Befreiung brauchen wir auch ein Wunder, eigentlich ne Menge Wunder, vielleicht mehr Wunder als vor 20 Jahren…
- Es braucht vor allem ein Umdenken in den Herzen…
Gott segne Deutschland für solche neuen Wunder
Worüber vor der Wahl keiner spricht…
Interessante Gedanken, über das, was uns nach der Wahl erwartet…..
Finanzrisiko Kohlekraft: Wissenschaftler warnen…
In einer gemeinsamen Erklärung warnen über 50 Wirtschaftswissenschaftler/innen vor den finanziellen und klimapolitischen Risiken neuer Kohlekraftwerke in Deutschland. Befürworter können diese Erklärung unterstützen. Es ist ein interessanter Ansatz, der zeigt, dass die bisherige Wirtschaftsweise nicht mehr aktuell ist, dass neue Ideen der Energieerzeugung gefragt und zu fördern sind. Umweltfreundlichere Energieerzeugung ist inzwischen nicht nur machbar, sondern langfristig kostengünstiger, abgesehen von den Umweltvorteilen…
Über Schulden spricht man nicht….
„Spätestens ein bis zwei Monate nach der Wahl werden Maßnahmen kommen, von denen derzeit niemand auch nur eine Ahnung hat. Ganz sicher sind die Schubladen des Bundesfinanzministeriums voller Ideen zu Einnahmeerhöhungen und Ausgabenkürzungen. Aber bis zum Wahltag bleiben die Schubladen geschlossen.“, so Professor Stefan Homburg, Finanzwissenschaftler der Leibniz Universität Hannover in einem Artikel des Manager-Magazin.
Stellenkahlschlag erst nach der Wahl!
Wie die Financial Times Deutschland vermeldet, soll es ein Stillhalteabkommen zwi- schen Regierung und Industrie geben. Entlassen wird nach der Wahl….
Es graust einem, was man doch alles tut, um seine Macht zu halten. Es graust mir vor der Wahl, weil ich nicht weiß – zum ersten Mal seit Jahren – wen ich wählen bzw. wem ich vertrauen kann….
Gerechter Steuersatz einheitlich 25 %?
Die Süddeutsche hat Herrn Prof. Kirchhof inter- viewt, der interessante Gedanken äußerte….
Z. B. Steuergerechtigkeit: Ist es gerecht, wenn ein Kapitalanleger nur 25 % seines Kapitalertrags an Steuern zahlen muss, für Arbeit aber u. U. deutlich mehr?
Grundsätzlich bleibt der Bedarf einer Vereinfachung des Steuersystems mit Wegfall der vielen Subventionen und Ausnahmetatbestände.
Außerdem schlägt er eine Änderung im Wahlprozedere vor. Kirchhof: „Ich schlage eine Änderung des Wahlgesetzes vor: Die Parteien müssen vor der Wahl verbindlich für den Wähler erklären, mit welcher Partei sie nach der Wahl koalieren würden. Der Gewinner, egal wie knapp der Vorsprung sein mag, bekommt dann 50 Prozent der Parlamentssitze plus fünf zusätzliche Sitze. Dann haben wir immer klare Verhältnisse. Der Wähler wäre wieder berechtigt, unmittelbar die Regierung und die Parlamentsmehrheit zu bestimmen. … Wenn der Bürger wüsste, er könne das Politikprogramm nach der Wahl mitbestimmen, käme es sicherlich zu einem Gesinnungswandel. Heute haben die meisten das Gefühl, dass ihre Stimme nichts bewirken kann.“
Es gibt noch viele andere interessante Gedanken – nachdenkenswert.
Weitere Links: Welt-Online; dradio.de; stern.de
Lubmin, Meck-Pomm: „Atomklo“ der Republik?
so jedenfalls mutmaßte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Harald Terpe, )s. mvregio). Zwar wird jetzt allenthalben zurückgerudert, aber ehrlich gesagt, wer in Lubmin ein Kohlekraftwerk genehmigen möchte für einen Investor, dem man die – vor allem Umwelt-relevanten – Daten scheibchenweise aus der Nase ziehen muss, dem traue ich auch ein Endlager Lubmin zu. Wenn wegen des Kraftwerks keine Touristen mehr kommen, kann man dann dort auch ein Endlager einrichten. Dann mögen vielleicht auch keine Studenten in Greifswald mehr studieren….? Das ist sicherlich sarkastisch. Aber irgendwie hat man den Eindruck, dass alles getan wird, um jetzt zu „punkten“, ohne an die Auswirkungen für die Zukunft zu denken…
Hier noch ein gelungener Kommentar des Nordkurier dazu.
Was Politiker vor den Wahlen nicht zu sagen wagen…
aber Wirtschaftsexperten fordern…
Mehrwertsteuererhöhungen unum- gänglich!? Außerdem ist von einem Stillhalteabkommen zwischen Regierung und Industrie die Rede, Stellenabbau erst nach der Bundestagswahl vorzunehmen…
Wie der Fiskus die Daumenschrauben anzieht
Artikel Wirtschaftswoche
Wir werden uns auf Einschnitte gefasst machen müssen, da der Staat mit aller Macht Geld braucht, um die Wahlgeschenke zu finanzieren…
Wahlprogramme im Vergleich
Eine gute Übersicht
über einige Themen
bietet
diese Seite.
Allerdings
nur für die
„großen“
Parteien.
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