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Darf Gerhard Schröder Zu Guttenberg „zerlegen“? (RP online)

RP_online
Im Prinzip: Ja! Wenn er damit der alten Tante SPD nutzt, werden die Sozis denken.
Ich wollte aber gar nicht die Sozis fragen, sondern die CDU/CSU!
Wollen sie es zulassen, dass der Altkanzler in bewährter Manier Zu Guttenberg „zerlegt“, wie seinerzeit den Steuerexperten Kirchhof?
Um es klar zu stellen: Ich überhaupt kein Verfechter der aktuell regierenden „C“-Parteien.(Was ist da noch „C“?) Aber wenn da mal ein paar Leute einen vernünftigen Ansatz haben… So wie Kirchhof damals mit seinem Steuerkonzept. Dass man den so dilettantisch hat fallen lassen, verstehe ich bis heute nicht.
Nun, zu Zu Guttenberg: Es ist nur vernünftig, dass sich der Staat aus der Wirtschaft raushält, und nicht noch mehr mit Schulden unsere Zukunft belastet. Und schon wittert die SPD „Morgenluft“. Es wäre ja eine Bewährungsprobe für CDU/CSU-Rhethoriker. Wenn es dort noch welche gibt.
Ansonsten bekommt die SPD Zulauf, und wir Wahlbürger wieder eine Schwarz-Rote Regierung im September.
Aber: Die erkämpfte OPEL-Rettung – ob sie wirklich greift? Wenn die Sache doch gegen den Baum geht, hat der Staat viel ausgegeben und muss dann noch die vielen Arbeitslosen versorgen…? Wenn er dann noch dazu in der Lage ist.
OK, kommen wir auf die Ausgangsfrage zurück: Darf Gerhard Schröder…? Oder lassen wir ihn? Oder spenden wir Beifall? Hat Recht, wer die pfiffigste Rhethorik hat?
Oder wer hat die besten Argumente? Wir brauchen Werte auch in der politschen Auseinandersetzung… Focus online

Weiterer Link dazu:

Juni 2, 2009 - Verfasst von muehli4auf | Bundestagswahl 2009, Wirtschaftspolitik | , , , , , , , , , , , , , , , | Noch keine Kommentare

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