Muehlichens AUF-Blog

12. Januar 2011

Bisheriger Höhepunkt der Hartz-IV Klagewelle

Die Hartz-IV-Klagewelle hat einen neuen Höhepunkt. Und ein Ende ist nicht absehbar. Die derzeitigen Vorstellungen zu Neuregelungen vergrößern das Klagerisiko wohl eher, als dass Abhilfe geschaffen wird. So recht vermag ich Frau von der Leyen nicht verstehen, wenn sie die Neuregelungsvorschläge als transparent oder nachvollziehbar bezeichnet. Warum gibt’s dann so viele berechtigte Klagen? Eine radikale Vereinfachung des Systems ist wichtig! Das spart Arbeitskräfte, abgesehen von den zusätzlich 1.300 notwendigen Sachbearbeitern für die Berechnung. Die Einsparung muss aber für die soziale Betreuung und Beratung für die Langzeitarbeitslosen vor Ort eingesetzt werden. Wir brauchen Sozialarbeiter nicht nur in den Schulen. Wir brauchen kompetente Berater, die auch wissen, wie die einzelnen Familien klarkommen und ihnen vor Ort helfen können. Unter Umständen brauchen wir noch nicht mal dramatische Erhöhungen der Grundsicherung, vielleicht einfach nur Sozialkompetenz…? Die Überregulierung ist kontraproduktiv und abschreckend. Wer ist da noch motiviert?
Bitte beachten Sie auch meine Umfrage zu diesem Thema.

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